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Wir machen's wie die Bäume

Aktualisiert: 11. Nov 2020


Um die kalte und dunkle Jahreszeit zu überleben, müssen Bäume ihren Energiebedarf drastisch senken. Laubbäume tun das, indem sie Chlorophyll und Nährstoffe aus den Blättern in Depots in Stamm und sogar Wurzeln zurück ziehen und dann die Blätter abwerfen. Das Leben geht weiter, auch wenn von außen zwischenzeitlich nicht so sichtbar. Und wenn dann die Frühjahrssonne wieder die Luft erwärmt, schlagen sie neu aus.

Auch das sichtbare Chorleben ist natürlich längst zum Erliegen gekommen. Nach dem Chorwochenende stieg die Infektionslage in Ulm so heftig, dass wir noch vor den offiziellen Kontaktbeschränkungen die Proben beendet haben. Umso glücklicher sind wir, das Zeitfenster zwischen Sommer und Herbst genutzt zu haben. Die a-cappella-Werke, das Fauré-Requiem und die Emotionen beim gemeinsamen Singen klingen in Gedanken nach - es ist wie gespeicherte Energie.

Ob die Frühjahrssonne auch den Virus in die Schranken weisen kann, bleibt abzuwarten. Aber wir sind sehr zuversichtlich, dass spätestens das neue Jahr auch wieder gemeinsames Singen ermöglichen wird, vielleicht sogar Konzerte - und dann dürfen Sie sich auf ein Requiem freuen, welches auch in kleiner Besetzung wunderschön klingt! So lange sind Sie herzlich eingeladen, Freude zu tanken, indem Sie in den Hörproben, Videos und Fotos der Mediathek stöbern - unserem digitalen Energiedepot.

Kommen Sie alle gut durch diese herausfordernde Zeit und bleiben Sie möglichst gesund!

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