Im Frühjahr und im Herbst führt der Chor eigene Konzerte mit Orchestern aus dem gesamten süddeutschen Raum durch. Aufführungsort ist meist die Pauluskirche Ulm.

 

Die Werkauswahl reicht von Oratorien über weltliche Chorliteratur bis hin zu a cappella Stücken.

 

Abwechselnd mit klassischen Chorwerken stehen immer wieder Werke zeitgenössischer Komponisten auf dem Programm. Einen besonderen Höhepunkt stellte die Ulmer Erstaufführung von Martin Palmeris Magnificat im Frühjahr 2016 dar, bei der der Komponist selbst den Part des Solo-Pianisten übernahm.

Auch besondere Projekte, Kooperationen oder Gastauftritte sind regelmäßiger Bestandteil des Chorprogrammes.

 

Mit dem Sinfonischen Blasorchester Ulm unter Douglas Bostock führte der Oratorienchor 2009 die Carmina Burana auf. Mit dem Philharmonischen Orchester Ulm unter Timo Handschuh gestaltete der Chor 2012 ein Benefizkonzert für die Opfer der Atomkatastrophe in Fukushima. 2016 war der Oratorienchor Ulm an der Produktion "Wie im Himmel" des Theaters Ulm beteiligt.

 

Jährlich wirkte der Oratorienchor Ulm bei den Schwörkonzerten im Ulmer Münster mit.

Geistliche Tangomusik zum 1. Advent

Martín Palmeri:

Gloria

(Ulmer Erstaufführung, Uraufführung 2014 in Basel)


Oratorio de Navidad

(Ulmer Erstaufführung, Uraufführung 2003)

-

So. | 1. Dezember 2019 | 18 Uhr
Pauluskirche Ulm

-

Katarzyna Jagiello, Sopran

Marie Seidler, Mezzo-Sopran
Kirlianit Cortés, Tenor
Dennis Sörös, Bariton

Michael Dolak, Bandoneon

Martin Palmeri (Argentinien), Klavier

Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben

Oratoriench...

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Weitere Projekte

Von Hexen und Teufeln

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Die erste Walpurgisnacht

Modest Mussorgski: Eine Nacht auf dem kahlen Berge

Carl Maria von Weber: Szenen aus dem Freischütz

So. | 26. April 2020 | Pauluskirche Ulm | 19 Uhr

Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben

Oratorienchor Ulm
Leitung: Thomas Kammel

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Eine Auflistung aller Konzerte seit 1992 im PDF-Format finden Sie hier.

 

Es folgt eine Sammlung von Konzertplakaten aus den letzten Jahren. Die Sammlung umfasst sowohl vom Oratorienchor veranstaltete Konzerte als auch Konzerte, an denen der Oratorienchor als Kooperationspartner beteiligt war. Wir danken allen, die an der Gestaltung der Plakate mitgewirkt haben, ganz besonders Marie Boden.

Konzertarchiv

 

Johann Sebastian Bach "Johannes-Passion"

19. April 2019 · Ev. Stadtkirche Giengen

„Was für ein Chor! Die Klarheit und Strahlkraft der Stimmen, die exakte Intonation und Phrasierung, dazu der mächtige, aber dennoch differenziert gestaltete Klang aus einem Guss, das war ein bewegendes Erlebnis der besonderen Art. Nicht nur bei den Chorpartien beeindruckten die Ulmer durch ihre energiegeladene, zupackende Art, die Spannung aufzubauen. [...] Die Choräle mit ihrer ergreifenden, natürlichen Innigkeit erhielten durch das gestalterische Können des Chores ihre unbeschreibliche Tiefe und Schönheit. Die Sopranstimmen klangen kraftvoll und beweglich, Tenöre und Bässe hatten Substanz und Kontur. [...] Der Chor verstand es glänzend, den Kontrast zu 'Jesus, der du warest tot' und dem hohl-düsteren 'Es ist vollbracht' herauszuheben. [...] Seine ganze Klasse zeigte der Chor am Schluss bei 'Ruhet wohl' in dunklem c-Moll mit stimmgestalterischem Feingefühl und dem mit hoher Stimmlage und ausgreifender Dynamik in erlösendem Es-Dur mit hymnischer Kraft dargebotenen 'Ach Herr, lass dein lieb Engelein'. Man war innerlich mitgerissen, aber auch getröstet durch die Pracht von Darbietung und Werk.“

Hans-Peter Leitenberger in der Heidenheimer Zeitung vom 23.04.2019

Johann Sebastian Bach "Johannes-Passion"

18. April 2019 · Ev. Stadtkirche Blaubeuren

„Das 300 Jahre alte Werk von Johann Sebastian Bach kann die Menschen immer noch tief berühren, wie am Gründonnerstagabend in der voll besetzen Blaubeurer Stadtkirche eindrücklich zu erleben war. [...] Der stimmgewaltige Chor zeigte sich äußerst wandlungsfähig. Der Eingangschor 'Herr, unser Herrscher' wurde zum Auftakt getragen und doch kraftvoll gegeben. Überzeugend gelangen die dargestellten, aufgewühlten Emotionen der Massen in den Turba-Chören. Da kamen Empörung, Hetze oder Wut gesanglich farbig zum Ausdruck. Tonmalerische Effekte wie im Satz 'Lasset uns den nicht zerteilen', in dem das Würfeln hörbar wird, wurden rhythmisch perfekt herausgearbeitet und vorgetragen. Beseelt und überaus ergreifend wurde der Schlusschor 'Ruht wohl, ihr heiligen Gebeine' interpretiert. Der Chor brachte die thematisierte Trauer und den Trost wunderbar zur Geltung. Dieser kommt mit der Erkenntnis: 'Macht mir den Himmel auf und schließt die Hölle zu.' Die dazwischen liegenden zwölf eindringlich dargebotenen Choralstrophen, die Antwort auf die gehörte Schilderung des Leidensweges Christi geben, sind als Gebet, als Betrachtung oder als Interpretation für den Glauben jedes Einzelnen formuliert. Hier bewies der Chor seine große Stärke, hier wurde jede Zeile inhaltlich differenziert ausgestaltet. [...] Am Ende boten klangschön und mit viel Strahlkraft Chor und Solisten den Schlusschoral, der Hoffnung auf ein ewiges Leben artikuliert. Nach zwei Stunden folgte eine ergriffene Stille, bis die Besucher lange Applaus spendeten und beschenkt gingen.“

Margot Autenrieth-Kronenthaler in Das Blaumännle vom 26.04.2019

Giuseppe Verdi u.a. "Messa per Rossini"

25. November 2018 · Pauluskirche

„Thomas Kammel sorgte am Abend des Ewigkeitssonntags in der Pauluskirche mit dem Oratorienchor Ulm und der Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben für die – umjubelte – erste Aufführung der zweistündigen Messe in Ulm. [...] Unter der konzentrierten Leitung von Thomas Kammel gelang es dem Oratorienchor, die jeweiligen Schwerpunkte der 13 Komponisten hörbar zu machen – so unterschiedlich die unmittelbar aufeinander folgend im Gesamtwerk sind [...]. [...] Giuseppe Verdis Finale 'Libera me' schien gegen Ende der Aufführung den Boden der Pauluskirche beben zu lassen. [...] Bei allem Glanz der Solisten: Besonderer Beifall galt aber auch dem Oratorienchor selbst, dessen klare Artikulation und Dynamik gerade in diesem variantenreichen Werk zum Tragen kam.“

Dagmar Hub in der Augsburger Allgemeinen vom 27.11.18

„Die Kammerphilharmonie Oberschwaben, der Oratorienchor Ulm und sein Leiter Thomas Kammel haben den Mut - für den sie mit Applaus überreich belohnt werden -, das mit seinen 13 Sätzen und rund 120 Spielminuten buchstäblich ausufernde Machwerk vor ausverkauftem Haus zu spielen. [...] Die Musiker, vor allem auch die fünf ausgezeichnet agierenden Gesangssolisten [...], gehen von Anfang an [...] in die Vollen, nehmen das Werk von seiner opernhaft-opulenten Seite, lassen es krachen [...]. [...] Das Beste zum Schluss: 'Libera me' von Verdi, ein Satz von archaischer Wucht und Größe, zum Niederknien intensiv dargeboten von Selene Zanetti und einem Oratorienchor, der keine Wünsche offen lässt.“

Burkhard Schäfer in der Südwest Presse vom 28.11.2018

Henry Purcell "King Arthur"

15. April 2018 · Pauluskirche

„[...] ein Gesamtkunstwerk aus Musik und Bildern, auch dank der ausgezeichneten Solisten. [...] Wenn die Briten so glanzvoll und triumphal aus den Brexit-Verhandlungen herauskommen wie der Oratorienchor Ulm unter seinem Leiter Thomas Kammel in der Pauluskirche aus der Aufführung von Henry Purcells 'King Arthur', können sie alle in den Schluss-Chor einstimmen: 'Für den hohen Herrscher in seiner Herrlichkeit werden die Ehrungen Bestand haben!' [...] Neben den bestens disponierten und sehr präzis artikulierenden Oratorienchor [...]. Dazu kamen aber noch zwei Extras, die das Vergnügen der begeisterten Zuhörerschar immer mehr vergrößerten. Auf der Großleinwand über dem Chor erschienen wunderbare Farbbilder und kommentierten die Handlung, düstere Felsgruppen und nebelverhangene Küsten ebenso wie Blumen im Schnee oder Bierflaschen im Pub. [...] Der Abend war so ein köstliches Gesamtkunstwerk, bei dem alle Elemente sich eindrucksvoll zusammenfügten und überzeugend darlegten, warum der Austritt Britanniens aus der EU einen schweren Verlust für beide Seiten darstellt. Aber immerhin bleibt die Musik als Verbindung.“

Ulrich Scheinhammer-Schmid in der Augsburger Allgemeinen vom 17.04.2018

„Der Oratorienchor Ulm und das Ensemble Jadis begeistern mit 'King Arthur' in der Pauluskirche. [...] Großartig, wie die Musiker im Verbund mit Nickles diese auch vor mehr als 300 Jahren Erfolg versprechende Formel im historischen Klang-Gewand von Jadis in die Gegenwart holten und das (mehr als) krause Bühnengeschehen so darboten, dass es auch heute noch die reine Lustbarkeit ist. [...] Great!“

Burkhard Schäfer in der Südwest Presse vom 17.04.2018

Georg Friedrich Händel "Messiah"

10. Dezember 2017 · Pauluskirche

„Machtvoll begann der von Kammel konzentriert und sicher geführte Chor die Passionsszene im mittleren Teil mit dem stark betonten Wort 'Surely' (deutsch: 'Wahrlich, er trug unsere Qual'). Es entwickelte sich die zentrale Passage des Ensembles mit komplexer Polyphonie der Gruppen von Frauen und Männern. Auch in den vom Dirigenten gewählten zügigen Tempi kamen die Einsätze exakt.“

Günter Buhles in der Südwest Presse vom 12.12.2017

Schwörkonzert "Reformation"

22. Juli 2017 · Ulmer Münster

"Eine frühbarocke Festlichkeit mit Pauken und Trompeten, mächtig gesungen im 160-köpfigen Verbund von Motettenchor der Münsterkantorei und Ulmer Oratorienchor. [...] Es gelang eine umjubelte, im halligen Kirchenraum klangspektakuläre Uraufführung [...]. Die vorzüglichen Chöre stellten sich gegenüber im Süd- und Nordschiff auf, nahe der Schlagzeug-Zentrale – so hatten jetzt die Zuhörer im mittleren Hauptschiff auch ein theatralisches Seh-Stück. [...] Großer Applaus für eine mutige, wirkungsvolle Uraufführung [...]."

Jürgen Kanold in der Südwest Presse vom  24.07.2017

"[...] bei der Aufführung im Münster überzeugten die beiden Chöre präzise, dynamisch und textlich klar verständlich."

Dagmar Hub in der Augsburger Allgemeinen vom 24.07.2017

Giovanni Bonato "Slegar", John Williams "Three Pieces from Schindler's List" und Karl Jenkins "Stabat Mater"

2. April 2017 · Pauluskirche

"Der Oratorienchor legt in der Pauluskirche einen bewegenden Auftritt hin – mit einer Uraufführung und einigen fremden Texten. [...] Der Jubel nach Verklingen des Werkes ['Slegar'] war enorm – und Bonato musste, zu seinem sichtlichen Erstaunen, nach dem Konzert zahlreiche Konzertprogramme signieren. [...] Nach den eher intimen Klängen von Williams erklang mit Karl Jenkins „Stabat Mater“ ein wuchtiges, gleichwohl durchweg unterhaltsames modernes Sakralwerk [...]. Der Oratorienchor leistete Beeindruckendes – denn das mehr als 45-minütige Werk mit seinen rhythmisch forcierten Teilen und den weit ausgreifenden Klängen ist eine Mischung aus historischen und modernen Klängen, vermengt orientalische und europäische Klänge ohne Berührungsängste. [...] Ein beeindruckendes Konzert auf allen Ebenen. [...] So gelang ein wahrlich bewegendes und unvergessliches Konzert."

Florian L. Arnold in der Augsburger Allgemeinen vom 05.04.2017

"Ein begeisterndes Konzert."

Gottfried Lothar in der Südwest Presse vom 04.04.2017

Wolfgang Amadeus Mozart "Requiem" und Ola Gjeilo "Sunrise Mass"

20. November 2016 · Pauluskirche

"Gewidmet hatten die Musiker den Abend „allen verstorbenen Mitgliedern und Freunden des Oratorienchores“, unter anderem Jörg-Heinrich Benthien vom Theater Ulm. Vielleicht war dies einer der Gründe, warum die Aufführung zu einer Offenbarung geriet, ganz sicher aber waren es auch die vier Gesangssolisten: Yuna-Maria Schmidt (Sopran), Julia Stein (Alt), Frederic Jost (Bass) und Benjamin Glaubitz (Tenor) [...]. [...] Was dann folgte, war nicht nur eine tief bewegende, sondern vor allem auch bewegte Lesart des Werkes, ohne falsches Pathos und zerdehnte Tempi, stattdessen dynamisch bis ins kleinste Detail gestaffelt und sängerisch und orchestral schlicht überwältigend."

 

Burkhard Schäfer in der Südwest Presse vom 22.11.2016

Martín Palmeri "Magnificat & Sobre las Cuatro Estaciones"

24. April 2014 · Pauluskirche

"Regelrechte Beifallsstürme gab es für den Oratorienchor Ulm und dessen Gäste beim Konzert mit sakraler Tangomusik in der Ulmer Pauluskirche. [...] Das war nun wirklich ein Konzert der besonderen Art - und ein Publikumsmagnet. Stehende Ovationen und Beifallstürme feierten am Ende minutenlang den bravourös harmonierenden etwa 110-köpfigen Klangapparat unter Thomas Kammel, den weltbekannten Bandoneon-Virtuosen Mario Stefano Pietrodarchi sowie den 50-jährigen argentinischen Star-Komponisten Martin Palmeri am Konzertflügel und sein grandioses im Tango-Nuevo-Stil komponiertes 'Magnificat' bei dessen Ulmer Erstaufführung in der Pauluskirche. [...] Eine Herausforderung für den hochmotivierten und bestens vorbereiteten Chor, dem in homogener Transparenz und Strahlkraft unter Kammels straffem Dirigat mit dem Ensemble Musica viva Stuttgart und seinen noblen Streicher-Solisten in der nahezu ausverkauften Pauluskirche ein großer Wurf gelang [...]."

 

Christa Kanand in der Südwest Presse vom 26.04.2016

 

"Zwei Zugaben am Ende des fast zweistündigen Konzerts und Standing Ovations sprechen für sich: Mit dem Mut auch zum Außergewöhnlichen ist der Oratorienchor auf dem richtigen Weg. [...] Wuchtig, präzise und von Thomas Kammels Handschrift geprägt agierte der Oratorienchor auf eindrucksvolle Weise, setzte klangliche Akzente, zeigte sich erneuert und für große Auftritte bereit."

 

Dagmar Hub in der Augsburger Allgemeinen vom 27.04.2016

 

"Bravo! Gratulation! Dem Oratorienchor Ulm unter der Leitung von Thomas Kammel ist am 24.04.2016 in der Pauluskirche in Ulm ein musikalisches Highlight gelungen, das für viele KonzertbesucherInnen unvergesslich bleiben wird."

 

Corina Wagner in Der Freitag vom  25.04. 2016

 

Felix Mendelssohn-Bartholdy „Elias“

14. November 2015 · Ulmer Münster

"Ein fürwahr furioses Jubiläumskonzert: Der Oratorienchor Ulm feierte am Samstag im Münster mit Mendelssohns Oratorium sein 125-jähriges Bestehen. Ein außergewöhnlich intensiver, ja ergreifender Konzertabend. [...] Als nach zweieinhalb zutiefst beglückenden Stunden die letzten Takte [...] im weiten Kirchenschiff verklingen, ist es für einen kurzen Augenblick ganz still. [...] es folgen frenetische Jubelrufe und Standing Ovations. Vielleicht war es damals ähnlich, 1846, als Mendelssohns Mammutwerk mit überwältigendem Erfolg in England uraufgeführt wurde und den Namen seines Schöpfers unsterblich machte. Tatsache ist: Das Jubiläumskonzert zum 125-jährigen Bestehen des Oratorienchors Ulm hätte intensiver, beglückender, ja, ergreifender nicht über die mit Musikern dicht gedrängte Bühne gehen können. Dieser Elias, eine Art Sinfonie der Tausend des 19. Jahrhunderts, war nicht nur ein im wahrsten Sinne des Wortes lange nachhallender Ohrenschmaus, sondern auch eine Augenweide. [...] Die musikalische Gesamtleitung lag in den Händen von Thomas Kammel, der jetzt sein Jungfernkonzert mit dem Oratorienchor bestritt und mit diesem fulminanten Einstand gleichsam ein Feuerzeichen setzte, um es in der Sprache des Oratoriums zu sagen. [...] Die überragende Interpretation des Elias ist [...] wahrhaft erhört worden. Den meisten Besuchern wird sie sich wie Feuer in die Seele gebrannt haben."

 

Burkhard Schäfer in der Südwest Presse vom 16.11.2015

Carl Orff „Carmina Burana“

18. Juli 2015 · Münsterplatz

"O Fortuna! Auch wettertechnisch drehte sich das Schicksalsrad vorteilhaft. Das Musikspektakel Carmina Burana ging als sonniges Schwörkonzert auf dem Münsterplatz über die Bühne. 2600 Zuhörer jubelten."

 

Jürgen Kanold in der Südwest Presse vom 18.7.2015

125 Jahre Vollendung Münsterturm „Klangfest“

29./30. Mai 2015 · Münsterplatz

"Respekt vor dem, was Musiker und Sänger, Dirigenten und Organisatoren mit dem klangfest@125 in wenigen Wochen auf die Beine gestellt haben. Die langen Schlussapplaudierungen an beiden Aufführungstagen waren verdient."

 

Hans-Uli Thierer in der Südwest Presse vom 1.6.2015

Johannes Brahms „Ein deutsches Requiem“ · Samuel Barber „Adagio for Strings op. 11“

17. Dezember 2014 · Ulmer Münster

"Musikalischer Trost: Motettenchor, Oratorienchor, Musica Viva Stuttgart und ausgezeichnete Solisten führten im Münster in einem Gedenkkonzert Ein deutsches Requiem von Johannes Brahms auf. [...] 'Wir möchten Sie freundlich bitten, das Gedenk-Konzert in Stille verklingen zu lassen', hatte Kantor und Dirigent Friedemann Johannes Wieland ins Programmheft geschieben. Die Zuhörer hielten sich daran. Kein Applaus für die Mitwirkenden (der gleichwohl sehr verdient gewesen wäre), keine Blumen für die ausgezeichneten Solisten: die ernst und mächtig singende, gleichwohl klar und lautmalerisch fokussierende Sopranistin Sarah Wegener im Satz 'Ihr habt nun Traurigkeit' und der junge Andreas Burkhart mit einem weichen, noblen, sehr klangvollen Bariton. Nur die Glocken des Münsters läuteten."

 

Jürgen Kanold in der Südwest Presse vom 19.12.2014

Felix Mendelssohn-Bartholdy „Oratorium Paulus“

19. Juli 2014 · Ulmer Münster

"Die Chorgemeinschaft bewältigte die großen Aufgaben souverän und beindruckte mit einem Riesenklang vor allem auch in den Chorälen. [...] Der Letzte Ton war noch nicht verklungen, als der - verdiente - Applaus ausbrach. Das finale 'Lobet den Herrn!' hätte aber gerne zunächst ausklingen, wirken dürfen."

 

Jürgen Kanold in der Südwest Presse vom 21.07.2014

Johann Sebastian Bach „Johannespassion“

6. April 2014 · Pauluskirche

"Der große bürgerliche Oratorienchor und das Karlsruher Barockorchester - stilgemischt ausdrucksvoll: Bachs Johannes-Passion in der Pauluskirche. [...] Wirkliche Stille. Dirigent Johannes Friedemann Wieland wartete lange, ehe er den Einsatz gab für die Bass-Arie 'Mein teurer Heiland'. Das war, auch in der Aufführung des Ulmer Oratorienchors, einer der stärksten Momente der Johannes-Passion. Diese Werk ist Drama, Gottesdienst und musikalisches Gebet, und in der Pauluskirche war der Oratorienchor mit mehr als 80-köpfiger Bürgerbeteiligung quasi stellvertretend für die Gemeinde im Einsatz. Da mag nun, im Fugen-Geschehen, kraft Masse nicht alles geschliffen erklungen sein, aber sehr ausdrucksvoll und ernorm vielgestaltig bot der Oratorienchor die Choräle: jeder einzelne ein Bekenntnis für sich. Ein Beispiel wortgenauen Singens."

 

Jürgen Kanold in der Südwest Presse vom 8.04.2014

 

"2012 schon erklang mit dem Motettenchor der Münsterkantorei Ulm, dem Karlsruher Barockorchester und ausgewählten Solisten eines der großen Meisterwerke religiöser Musik: die Johannespassion von Johann Sebastian Bach. Die Umsetzung dieses Chorwerks unter der Leitung von Friedemann Johannes Wieland bot schon vor zwei Jahren einen grandiosen Gesamteindruck. Dieser steigerte sich noch einmal bei der neuerlichen Aufführung mit dem Oratorienchor Ulm in der Pauluskirche. [...] Der Applaus in der voll besetzten Pauluskirche: Begeistert und berührt."

 

Florian L. Arnold in der Neu-Ulmer Zeitung vom 9.04.2014

John Rutter „Magnificat“ · Friedrich Kiel „Stern von Bethlehem “

1. Dezember 2013 · Pauluskirche

"Das war ein imposanter Kraftakt. [...] Es muss nicht immer Bach sein. Mit zwei selten zu hörenden, kontrastierenden Werken von John Rutter und Friedrich Kiel traf Friedemann Johannes Wielands Bereitschaft, das übliche (vor-)weihnachtliche Programm zu sprengen, auf offene Ohren eines aufmerksamen Publikums. Man bereute es nicht. Im Gegenteil: Der Oratorienchor Ulm, das Collegium musicum und die Gesangssolisten dankten die Aufmerksamkeit mit Qualität. [...] Friedrich Kiels Oratorium Der Stern von Bethlehem nahm die gut 500 Zuhörer aus der Sicht der Heiligen Drei Könige mit zur Krippe. [...] Unter großer Geschlossenheit des Tutti-Aufgebots entstanden epische Tongemälde, ob im weihevollen Wohlklang mit Streicherschmelz oder in Chorfugen ('Warum toben') voller Dramatik. [...] Nach glorifizierenden Halleluja-Freudenrufen gab es für alle Mitwirkenden Riesenbeifall und Bravo-Rufe."

 

Christa Kanand in der Südwest Presse vom 3.12.2013

G.F. Händel „The Messiah“

06. Mai 2012 · Pauluskirche Ulm

"Der Oratorienchor Ulm brachte in der Pauluskirche ein Juwel der Barockmusik zum Erklingen. Händels Oratorium Messias zog die Zuhörer in seinen Bann. Standing Ovations waren der Lohn. Im Messias, in Worten der Propheten und Apostel, tat sich Händels Geist am mächtigsten hervor. Nicht nur Ende des 18. Jahrhunderts pflichteten viele Musikliebhaber diesem Urteil Johann Gottfried Herders bei. Der Oratorienchor Ulm, dirigiert von Friedemann Johannes Wieland, erweckte am Sonntagabend diesen besonderen Geist des Oratoriums wieder zum Leben. Dabei erwies sich die Wahl des Karlsruher Barockorchesters, das sich auf Aufführungen mit historischem Instrumentarium spezialisiert hat, in Kombination mit der englischen Originalsprache als wahrer Glücksgriff. Unter der herausragenden Leitung Wielands eröffneten die Instrumentalisten, Solisten und der Chor den Zuhörern eine barocke Hörwelt zwischen musik-theologischer Tiefgründigkeit und monumentaler Wucht. Die Poesie der altenglischen Sprache verband sich vollendet mit der Orchestrierung, deren barockes Klangkolorit Alexander Strauss am Continuo noch verstärkte. [...] Ein kraftvolles Amen zum Schluss, Stille und nicht enden wollender Applaus - ein gebührender Ausklang für dieses Meisterwerk."

 

Sibylle Schäfer in der Südwest Presse vom 08.05.2012

 

"Mit stehendem Beifall feierten die Zuhörer in der Pauluskirche die Aufführung von Georg Friedrich Händels Messias durch den Ulmer Oratorienchor unter Leitung von Friedemann Johannes Wieland. Wieland präsentierte Händels Oratorium im englischen Urtext und in historischer Aufführungspraxis mit dem Karlsruher Barockorchester. Besonderer Glücksgriff."

 

Dagmar Hub in der Neu-Ulmer Zeitung vom 08.05.2012

J. S. Bach „Weihnachtsoratorium (K. 1 + 3)“ · C. Saint-Saens „Oratorio de Noel “

04. Dezember 2011 · Pauluskirche Ulm

"Machet die Tore weit . . . Mit diesen adventlichen Worten aus Psalm 24, schlicht frühbarock und polyphon vertont von Andreas Hammerschmidt (1610-1675), begann ein außergewöhnliches Konzert des Ulmer Oratorienchors. Man hätte aber auch sagen können: Machet die Ohren auf . . . Denn Friedemann Johannes Wielend führte an diesem Sonntagabend in der voll besetzten Pauluskirche ein gewissermaßen ökumenisches Weihnachtsoratorien-Doppel auf. Zwischen die Kantaten Nummer eins ('Jauchzet, frohlocket') und drei ('Herrscher des Himmels') des festlich lutherischen Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach fügte der Dirigent das schön romantisch-katholische "Oratorio de Noël" des jungen Camille Saint-Saëns ein. [...] da hatte Wieland in seinem Konzert mit dem gut vorbereiteten, homogenen Oratorienchor und dem kleinen, souverän musikalischen, bläserverstärkten Collegium musicum Ulm einen dramaturgischen Glücksgriff getan.Der Bach zunächst: volltönend, rund, angenehm bewegt. In bürgerlicher Größe sang der Oratorienchor klar, präzise, geschmeidig.[...] Überhaupt geriet der Klang-Wechsel überzeugend. Nach dem dramatisch gediegenen Bach die weiche, romantisch-harmonische Weihnachtslegende aus Frankreich. [...] Andreas Weil spielte an der für Saint-Saëns Werk ideal romantischen Link-Orgel der Pauluskirche sehr fein, bedachtsam wohltönend. Und zurück, energievoll, ins Barockzeitalter, zu Bach: 'Herrscher des Himmels, erhöre das Lallen.' Besser gesagt: 'Höre der Herzen frohlockendes Preisen.' Großer Applaus für ein überaus gelungenes Konzert."

 

Jürgen Kanold in der Südwest Presse vom 06.12.2011

 

"Dem - nicht nach Stimmen aufgestellten und damit zum opulenteren Klangkörper gewordenen - Oratorienchor gelang unter Friedemann Johannes Wieland eine hoch konzentrierte Aufführung mit glanzvollen Solisten; vor allem Saskia Steinfeld (Sopran) begeisterte als Engel von der Orgelempore herab oder im Duett mit Christof Hartkopf (Bass). Dieser und die anderen Solisten Christiane Rockenbach (Mezzosopran), Jutta Neumann (Alt) und Bernhard Schneider (Tenor) standen ihr kaum nach. [...] Am Ende lang anhaltender, begeisterter Beifall."

 

Dagmar Hub in der Neu-Ulmer Zeitung vom 06.12.2011

J. S. Bach „Weihnachtsoratorium - Kantaten 1-6“

29. Nov. 2009 · Pauluskirche Ulm

"Zum letzten Mal vor seinem Ruhestand dirigierte KMD Friedrich Fröschle den Ulmer Oratorienchor [...] Schon der erste Paukenschlag traf mit sattem Ton ins Mark [...] Die klare, pointierte Text-Artikulation, auch in den tonschönen Chorälen, war bestes Indiz für Transparenz, Drive und federnde Leichtigkeit [...] aufwühlende Dynamik, etwa im Eingangschor der sechsten Kantate [...] Dieser prächtige Chorsatz wurde nach nicht enden wollendem Riesenbeifall wiederholt, wobei sich die Solisten spontan in den Chor integrierten. Eine vielsagende Geste, der der Sonderapplaus galt."

 

Christa Kanand in der Südwest Presse vom 01.12.2009

Edward Elgar „The dream of Gerontius“

18. Juli 2009 · Schwörkonzert im Münster

"Den hohen Werkansprüchen verpflichtet, verschmolz Friedrich Fröschles präzise Stabführung den Motettenchor der Münsterkantorei und den Oratorienchor Ulm zu einer Einheit, die bis zur doppelchörigen Achtstimmigkeit rhythmische und harmonische Herausforderungen vorbildlich meisterte. [...] Nach dem abschließenden Gotteslobpreis [...] herrschte vor den minutenlangen Ovationen ergriffene Stille."

 

Christa Kanand in der Südwest Presse vom 20.07.2009

Carl Orff „Carmina Burana“

22. März 2009 · mit dem Sinfonischen Blasorchester Ulm · Ltg. Douglas Bostock

"So erklang der hitverdächtige Eröffnungschor frei von aller Routine und mit einer interpretatorischen Genauigkeit, die ganz unmittelbar aufhorchen ließ. [...] In dieser Kontrastdramaturgie wurden die Extreme nicht nur in der Dynamik von Chor und Orchester wirksam, sondern auch in der Klangformung des von Friedrich Fröschle einstudierten Chores: Ein seltenes Ereignis."

 

Georg Linsenmann in der Südwest Presse vom 24.03.2009

 

"Lang anhaltende stehende Ovationen waren Lohn für die Ausführenden eines Konzertes, das garantiert eines der grandiosesten Musikerlebnisse der letzten Jahre 'in Ulm, um Ulm, und um Ulm herum' - und weit darüber hinaus - darstellte."

 

Wilhelm Schmid in der Neu-Ulmer Zeitung vom 24.03.2009

Felix Mendelssohn-Bartholdy „Paulus“

20.04.2008 · Frühjahrskonzert in der Elisabethkirche

"Standing Ovations für Mendelssohns Paulus [...] Mit federndem Elan, akzentfreudigem Impetus und frischen Tempi ging Friedrich Fröschle schon die Ouvertüre an [...] Dem Gotteslob in der groß angelegten Schlussfuge voller Klangpracht und Würde folgten lange Momente der Stille. Dann Riesenapplaus und Standing Ovations."

 

Christa Kanand in der Südwest Presse vom 22.04.2008