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Ein Abend voller Resonanzmomente

Arvo Pärt hat einmal zu seinem von Gebetsglocken (Tintinnabuli) inspirierten Kompositionsstil gesagt "Meiner Meinung nach handelt es sich um Schwingungen, die eine Art Resonanz entstehen lassen. Das ist das Geheimnis von Musik, von jeder Musik." Was er damit wohl gemeint hat, konnten wir alle gestern Abend gemeinsam eindrucksvoll erleben. Was war das für ein Konzertabend mit "nordischen Klängen"!


Wir danken allen, die diesen wundervollen schwingungsreichen Abend möglich gemacht haben: Den beiden Solo-Violinen Lena Thanner und Petr Hemmer (Tabula Rasa), der jungen Sopranistin Viviane Steffens mit der glasklaren Stimme, dem Orchester collegium musicum ulm (gerne wieder!), Alwina Meissner am Klavier, Thomas Kammel, allen Sängern, aber besonders auch den Helfern rund um Aufbau, Kasse und Organisation. Und ganz besonders unserem Publikum, welches sich immer wieder gern auch auf neue ungewohnte Klänge mit uns einlässt. Vielen lieben Dank!

Fußnote: Unter Resonanz versteht der Physiker das verstärkte Mitschwingen eines schwingfähigen Systems. Dabei kann die Stärke der Schwingung (die Amplitude) die der Anregung um ein Vielfaches überschreiten. Entscheidend ist, dass die Anregungsfrequenz (oder ein Vielfaches davon) im Bereich der Eigenfrequenzen des Systems liegt. Heißt, zur Resonanz kommt es nur, wenn eine Anregung auf ein System trifft, in dem die anregenden Frequenzen bereits angelegt sind. Für die Wirkung sind beide Teile gleichermaßen wichtig.

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