„Martin Palmeris Requiem durchbricht in der Ulmer Pauluskirche klassische Grenzen“
- oratorienchor.ulm

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„Das Publikum der Region kam in einen besonderen Genuss: Nicht nur, dass die ausverkaufte Pauluskirche durch den Oratorienchor Ort einer Aufführung von Martin Palmers 'Requiem' wurde, gerade einen Monat nach der Deutschlandpremiere des Werkes in Leverkusen. Palmeri übernahm sogar selbst den Klavierpart.“
„Kurzfristig absagen musste aber der erkrankte Oratorienchor-Leiter Thomas Kammel - ihn ersetzte der Ravensburger Kirchenmusikdirektor Michael Bender, der die Herausforderung des fast spontanen Dirigats von Chor, Solisten und der Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben souverän meisterte.“
„Der Oratorienchor und die drei Solisten [...] brillierten in dem Werk, das der argentische Komponist Palmeri dem im vergangenen Jahr verstorbenen Papst Franziskus gewidmet hatte. Palmeri kreierte eine außergewöhnliche Fusion der historischen Trauerliturgie der katholischen Kirche, wie sie Mozart, Brahms oder Verdi eindrucksvoll bearbeiteten, und des argentinischen Tango, den auch Jorge Mario Bergoglio, der spätere Papst Franziskus, einst tanzte.“
„Der Tango wird einerseits als leidenschaftlich-zärtlich, andererseits als der traurigste der Standardtänze interpretiert, sodass sich in dieser Fusion eine Leidenschaft fürs Leben und gleichzeitig die Trauer über dessen Endlichkeit vereinen.“
Dagmar Hub in der Neu-Ulmer Zeitung vom 28.3.26

Foto: T. Pietzcker



