„Totenmesse mit Tango – zu Herzen gehend in der Pauluskirche“
- oratorienchor.ulm

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Aktualisiert: vor 1 Tag
„Mit lyrischem Wohlklang und südamerikanischen Rhythmen: Ovationen in der Pauluskirche für Martín Palmeris Requiem.“
„Romantische Streicher, melancholische Bandoneon-Farben, lyrischer Wohlklang – also der Weg zum Paradies ist in diesem Requiem von Martín Palmeri nicht weit. Entsprechend euphorischer Jubel des Publikums in der fast voll besetzten Pauluskirche am Sonntagabend (22. März 2026).“
„Der Oratorienchor hat auch schon Palmeris „Oratorio de Navidad“ in der Pauluskirche aufgeführt – und mit Enthusiasmus und Klangkultur widmeten sich die Sängerinnen und Sänger jetzt dem Requiem; es war die erst dritte Aufführung des neuen Werkes in Deutschland. Martín Palmeri selbst war nach Ulm gekommen, um am Flügel mitzuwirken: so eine Art südamerikanischer Basso continuo. Dazu die Kammerphilharmonie Bodensee-Oberschwaben, prächtig aufspielend: insgesamt rund 160 Mitwirkende, umarmend geradezu aufgestellt vor dem Altar. Aber nicht Thomas Kammel, der Leiter des Oratorienchors, stand am Pult, sondern der pensionierte Ravensburger Kirchenmusikdirektor Michael Bender – eingesprungen für den erkrankten Kollegen. Ein souveränes Dirigat: großes Kompliment!“
„Was diese Aufführung nicht zuletzt auszeichnete: erstklassige Gesangssolisten, perfekt ausgewählt mit voluminös-belcantischen Stimmen für dieses so hell und wohlklingende Werk: Kai Preußker (Bariton), Luis Olivares Sandoval (Tenor) und vor allem Nadezhda Nesterova mit einem jungen, emotional flutenden, strahlenden Sopran. 'Chorus angelorum te suscipiat' (Der Chor der Engel möge dich empfangen) heißt es im finalen 'In Paradisum'.“
Jürgen Kanold in der Südwest Presse vom 23.03.26


Fotos: Ph. Hönig und T. Pietzcker



