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„Das Meer und die Menschheit“

„Mit einem gewaltigen Aufgebot führt Felix Bender die berauschende ‚Sea Symphony‘ von Ralph Vaughan Williams im ausverkauften Congress Centrum auf.“

Foto: Ph. Hönig


„Bläserfanfaren, archaisch-dramatisch setzt der Chor ein: ‚Behold, the sea itself.‘ Das naturgewaltige Orchester, Beckengetöse. ‚Schau, das Meer selbst, Und auf seinen endlosen wogenden Schaumkronen die Schiffe‘: Man sieht das hörend. Es hebt eine wunderbare Streichermelodie an und ein feierlicher Gesang.“


„Diese Meeres-Sinfonie rollt auf die Zuhörenden zu wie eine musikalische Riesenwelle, man taucht ein und unter und wieder auf, schnappt nach Luft – und schwimmt mit, ergriffen. Atemraubend das gewissermaßen maritim ausufernde Bühnenbild: Generalmusikdirektor Felix Bender dirigierte die verstärkten Philharmoniker, den Opern- und den Extra-Chor des Theaters Ulm, aber auch noch den Oratorienchor und das Reger Vokalensemble. Rund 150 Sängerinnen und Sänger wirkten mit: große Aufgaben, harmonische, rhythmische Herausforderungen, überzeugend bewältigt – bewundernswert allein schon, wie Bender diesen Chor aus Profis und Laien souverän zusammenführte, steuerte.“


„In vier Sätzen vergleicht Vaughan Williams unser Leben mit den Entdeckungsreisen der Seefahrer, in aller Religiosität. Es bricht die tapfere Seele selbst auf im letzten Satz, ‚The Explorers‘: ‚O segle weiter, immer weiter! O freudiger Wagemut! Dennoch droht keine Gefahr, denn sind nicht alle Meere Gottes?‘ “


„Überwältigend“

„Es sind Überwältigungsklänge, es ist eine kraftvolle Hymne an das unendliche Meer, aber es ist immer auch ein impressionistisches Farbenspiel – fein ausgeleuchtet von den Philharmonikern. Und es ist auch ein Innehalten, ein leiser Gesang über die Schönheit des Universums, eine menschheitsumarmende Musik, die schließlich verebbt in der Innerlichkeit.“


„ ‚Freudiger Wagemut‘ – das lässt sich auch aufführungspraktisch verstehen: Großartig, dass Bender dieses kolossale, 70-minütige Werk für das binnenländische Ulm entdeckt hat und derart wirkungsvoll aufführte. Welch ein Abschluss der Philharmonischen Konzerte […]!“


„[…] ein ozeanischer Jubel des Publikums.“


Jürgen Kanold in der Südwest Presse vom 29.06.23

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